Aktuelles

Aus der Wirklichkeit ins Netz – vom Netz zum Roman

Thomas Lang und Fridolin Schley. Lesung und Gespräch

Schreiben im Austausch mit einer Community – wie geht das? Der Münchner Autor Thomas Lang hat es ausprobiert. Unterstützt von Fridolin Schley und dem Literaturportal Bayern ist aus einer wahren Geschichte ein Netzroman geworden. Und aus dem Internetprojekt wurde schließlich Langs aktueller Roman Freinacht. Die beiden Autoren zeichnen im Gespräch nach, wie im 21. Jahrhundert Literatur entsteht. Thomas Lang liest dazu aus seinem aktuellen Roman.

„Thomas Lang … hat seinem Roman ein reales Verbrechen zugrunde gelegt und daraus einen verstörend realistischen Gesellschaftsroman gebastelt … [Er] erinnert mit Freinacht an das Humane, das bei allem noch Unversehrten da draußen eben nicht nur eine organische Hülle ist. Sondern die Chance bietet, sich selbst zu retten, so lange es noch geht.” (Tagesspiegel)

Datum: 13. Februar 2020
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Münchner Stadtbibliothek Neuhausen, Nymphenburger Straße 171b, 80634 München

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Die Wende und München

Essay im „Freitext“ der ZEIT

Viele glauben, das Ende der DDR habe das Leben im Westen kaum verändert. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Die alte BRD erstarrte danach in der Beschwörung ihrer selbst.

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Lesung und Diskussion mit Sandra Hoffmann und Fridolin Schley

Alle Literatur- und Schreibbegeisterten sind am Donnerstag, 28. November, bei der Langen Nacht der Literatur im Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching richtig. Einlass ist um 17:00 Uhr. Eine halbe Stunde später folgt um 17:30 Uhr im Mehrzweckraum die Entscheidung im Schreibwettbewerb der Unterstufe. Um 18:45 Uhr zeigt die Klasse 7e in der Großen Aula eine Talkshow zu Maria Stuart. Höhepunkt ist die Autorenlesung von Sandra Hoffmann und Fridolin Schley um 20:15 Uhr in der großen Aula. Eine Podiumsdiskussion zum Thema Flüchtlingsschicksale in der Literatur und in der Realität schließt sich an. Als Begleitprogramm gibt es in der Bibliothek eine Bücherausstellung, zwei Quizze und anderes mehr.

Datum: 28. November 2019
Zeit: 20:15 Uhr
Ort: Lise-Meitner-Gymnasium, Jahnstraße 3, 82008 Unterhaching

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Im Westen nichts Neues? Fragen an München nach 1989

forum:autoren – Literaturfest München 2020

Das Finale des forum:autoren mit Menschen aus München: Vier AutorInnen und fünf LeserInnen präsentieren kurze Texte und sprechen mit Ingo Schulze und Adrian Prechtel über ihre Wahrnehmung des Wandels.

Für ihn habe sich mit 1989 alles verändert, sagt Ingo Schulze. Im Westen Deutschlands bekäme er hingegen oft zu hören: „Das betraf nur den Osten. Bei uns hat sich doch nichts verändert.“ Nun wird genauer nachgefragt! MünchnerInnen, die einem Aufruf der Abendzeitung folgten, sowie von Schulze eingeladene AutorInnen erzählen, wie sich 1989 in unsere Stadt eingeschrieben hat.

Katja Huber (Jahrgang 1971) studierte in München Slawische Philologie und Politik. Seit den 1990er Jahren, die sie teils in Russland verbrachte, arbeitet sie als Prosa- und Hörfunkautorin. Auf jüngste gesellschaftspolitische Veränderungen reagierte sie prompt: als Mitbegründerin der Initiative Meet your neighbours, die Veranstaltungen mit geflüchteten KünstlerInnen organisiert.

Zu den Gründern zählt auch Fridolin Schley (Jahrgang 1976). Er studierte an der Münchner HFF sowie Germanistik, Philosophie und Politik in München und Berlin und promovierte über W. G. Sebald. Für seine Romane vielfach ausgezeichnet, arbeitet Schley zudem als Lektor und Publizist. So gab er 2015 mit Fremd eine Anthologie Münchner AutorInnen gegen Fremdenfeindlichkeit heraus.

Als Kuratorin des forum:autoren 2013 setzte sich Dagmar Leupold (Jahrgang 1955) unter dem Motto Stadt Land Fluss mit Geschichten von der Gegenwart auseinander. Geboren in Rheinland-Pfalz ist sie keine Urmünchnerin – erlebte die Stadt aber in den 1990er-Jahren: Nach ihrer Promotion in Vergleichender Literaturwissenschaft in New York führte sie ein Lehrauftrag an die Ludwig-Maximilians-Universität.

Ein Zugroaster ist auch Tilman Spengler (Jahrgang 1947): Der gebürtige Nordrhein-Westfale studierte Sinologie, Politik, Neuere Geschichte und promovierte 1972 in München, vor dessen Toren er heute lebt. Er war langjähriger Mitherausgeber des Kursbuch und begleitete des Öfteren Politiker auf Reisen nach China. Für sein Buch Glücksfälle der Weltliteratur spazierte Spengler durch zweieinhalb Jahrtausende Literatur-geschichte – und fürs forum:autoren durch ein halbes Jahrhundert München!

Die fünf LeserInnen, die an diesem Abend Ihre Texte ebenfalls zu Gehör bringen und auf dem Podium mitdiskutieren, sind: Ralf Kratzert, Richard Manson, Ursula Mayr, Bettina von Minnigerode und Cornelia Weiss.

Datum: 23. November 2019
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München

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