Wildes schönes Tier

Ein Paar kehrt zurück an den Ort, den es in der ersten Zeit junger Liebe als magisch empfunden hat, doch die Beschwörung alten Glücks misslingt. Jule beibt nach einem Bad im Meer verschwunden und Arnold glaubt an Selbstmord. Später steht Jule plötzlich neben ihm, bereit für den Wiederbelebungsversuch ihrer Liebe, der die beiden hierher geführt hatte. Doch Arnold wird sich nicht verzeihen können, dass er sich leichteren Herzens mit dem Tod seiner Frau abgefunden hätte als dem Ende ihrer Beziehung.

Es ist ein großes Thema, das die Erzählungen umkreisen, vanitas vanitatum könnte über jeder der Geschichten stehen: Ob in einer denkwürdigen Nacht im abriss-geweihten Palast der Republik oder der heimlichen Manipulation einer fremden Dreiecksbeziehung am Computer der Unibibliothek – stets ist der Autor der Vergänglichkeit auf der Spur und unseren sonderbaren Bemühungen, ihr zu entgehen. (Verlagstext)

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Wildes schönes Tier

Erzählungen

Berlin Verlag, 2007

Erschien auch als Taschenbuch beim Berliner Taschenbuchverlag, 2009

» Berlin Verlag

 

 

 

 

„Die Erzählungen von Fridolin Schley machen den Leser hellhörig. Man liest sie erst mit Neugier und dann mit Heißhunger auf die Auflösung der gestellten Rätsel. (…) Es ist der Geist der Schauerromantik, einer ins Zeitgenössische überführten, in alten und neuen Medien beschlagenen Schauerromatik, den Fridolin Schley in diesen eindringlichen Erzählungen wachruft.“ (Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung)

„Fridolin Schley wagt viel – und gewinnt.“ (Ingo Schulze)

Wildes schönes Tier versammelt sechs erstaunliche Erzählungen. Obwohl fast alle in der Jetztzeit spielen, durchweht sie der Geist eines Stefan Zweig. Spannend – und in einer auf fast altmodische Art kostbaren Sprache geschrieben.“ (NEON)
„Eine Entdeckung!“ (Empfehlung Evangelischer Buchpreis)
„Jede der Erzählungen entfaltet einen geradezu magischen Sog und überzeugt durch erzählerische Souveränität. (…) Eine eigentümliche Unterströmung treibt die Figuren um, die Geschichten voran, schafft überraschende Wendungen und reißt emotionale Abgründe auf. (…) In dieser Dezenz der Wirklichkeitsdarstellung liegt ein gereiftes Wissen über die existenzielle Dimension literarischer Lebensgeschichten.“ (Jury-Begründung, Tukan-Preis)