Fremd

PEGIDA heißt ‚Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes‘. Diese ‚Bewegung‘ ruft Gegenwehr hervor. Bei einem kurzen Protest nur mit den Füßen gegen solche Brandbeschleuniger wollen es einige jedoch nicht bewenden lassen. Auch Nachrichten über Flüchtlingsströme wiederkäuen, Bloggen, Twittern genügt ihnen nicht. Sie nehmen die Arbeit des Reflektierens und des Schreibens auf sich, bleiben in der Diskussion. Und eine ganze Anzahl aus ihrem Kreis der Schriftsteller, Dichter, Journalisten, Wissenschaftler tritt nun hervor: mit Geschichten, Gedichten, Satiren, Analysen, Selbsterforschungen, Bekenntnissen oder Utopien, Plädoyers für Weltoffenheit, oft mit einer gehörigen Portion Humor – jedenfalls persönlichen Kreationen zur Anregung aller, die mehr wollen als nur mittrotten. (Verlagstext)

Mit Texten von

Fridolin Schley, Vorgeschichte
Lena Gorelik, Ängste
Thomas Lang, Die Knarre
Katja Huber, Fremdschämen
Daniel Jaakov Kühn, Alle Wurst geht vom Volke aus
Doris Dörrie, Neue Schuhe für Frau Hung
Andrea Heuser, Schaff Deinen Hintern auf den Mars – oder: „Mars One“, eine neue Welt ohne Pegida?
Daniel Grohn, Dschihad Girls
Andreas Unger, Der Pegide in mir
Margarete Moulin, Der Aufschub
Steven Uhly, Denken mit den Augen
Sandra Hoffmann, Fremdkörper
Gunna Wendt, Flamenco in Schottland
Georg Picot, Fremdheit und Bürokratie
Dagmar Leupold, Menetekel / Blaubart unlimited
Emel Ugurcan, Der Name
Jürgen Bulla, Gedichte
Christine Auerbach, Nelson
Fridolin Schley, Zwei Mädchen im Krieg

Fremd

Anthologie gegen Fremdenfeindlichkeit

P. Kirchheim Verlag, 2015

» P. Kirchheim Verlag

 

 

 

» Veranstaltungsbericht, Deutschlandfunk, März 2016

» Veranstaltungsbericht, Süddeutsche Zeitung, Februar 2016

» Veranstaltungsbericht, Süddeutsche Zeitung, Januar 2016

 

„Wer das vergangene Jahr in München verbracht hat und nicht blind oder taub ist, wer sich also mit dem Phänomen der Fremdheit, von Flüchtling bis Pegida, freiwillig oder notgedrungen auseinandergesetzt hat, dem bietet dieser Reader ein breites Spektrum an einheimischen Stimmen. Zum Nachlesen, zum In-sich-Hineinhören.“ (Süddeutsche Zeitung)